Wirtschaft : Der japanische Autobauer rutscht tief in die Verlustzone

Der unter Kontrolle des französischen Renault-Konzerns stehende japanische Autobauer Nissan Motor ist im vergangenen Geschäftsjahr erheblich tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Wie der angeschlagene Konzern am Freitag mitteilte, erhöhte sich der Gruppenverlust im Geschäftsjahr 1999/2000 zum Stichtag 31. März auf 684,4 Milliarden Yen (13,2 Milliarden Mark). Im Vorjahr betrug der Fehlbetrag noch 27,7 Milliarden Yen. Beim Umsatz wurde Nissan zudem vom Konkurrenten Honda überholt: Nissan erzielte rund sechs Billionen Yen (minus 9,2 Prozent), währendHonda auf 6,1 Billionen Yen kam. Im laufenden Geschäftsjahr will Nissan aber wieder in die Gewinnzone zurückkehren und peilt einen Gruppengewinn von netto 60 Milliarden Yen an. Der Konzernumsatz solle um 2,1 Prozent auf 6,1 Billionen Yen steigen, teilte der Konzern bei der Bilanzvorlage am Freitag weiter mit.

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