Wirtschaft : Der Konzern will nicht in die USA umziehen

Der angebliche Umzug des deutsch-amerikanischen Autoriesen DaimlerChrysler in die USA sorgt an der Börse für Aufsehen. Die "Bild"-Zeitung hatte "einen hohen Daimler-Manager" mit den Worten zitiert: "Schrempps Favorit ist New York, er wird die Entscheidung bis Anfang 2000 umsetzen." Doch die Firmenspitze schloss den Weggang aus Stuttgart am Mittwoch erneut aus. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hilmar Kopper habe in einem Telefongespräch mit Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) versichert, dass das Unternehmen nicht vorhabe, seinen Sitz in die USA zu verlegen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Charima Reinhardt. Entsprechende Berichte seien "falsch". Nach Bekanntwerden der Dementis gab der Kurs der DaimlerChrysler-Aktie am Mittwoch nach. Der Kurs schloss mit 67,40 Euro knapp 1,3 Prozent unter dem Stand des Vortages.

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