Wirtschaft : Der Maschinen- und Anlagenbauer sichert seine Position im globalen Gasegeschäft

Die neuen Aktien des Wiesbadener Maschinen- und Anlagenbauers Linde kosten 49 Euro. Damit liegt der Platzierungspreis leicht unterhalb des Schlusskurses von Mittwoch (49,40 Euro). Die Emission der 7,1 Millionen Aktien ohne Bezugsrecht war vielfach überzeichnet, teilte Linde mit. Investoren, die bereits im Besitz von Linde-Aktien waren, erhielten für je drei Linde-Papiere ein zusätzliches zum Preis von 39,5 Euro. Aus der gesamten Kapitalerhöhung fließen rund 2,84 Milliarden Mark in die Kassen von Linde. Damit wird ein Teil des Kaufpreises von rund 6,9 Milliarden Mark für den schwedischen Gase- Spezialisten AGA finanziert. "Mit der Stärkung unserer Kapitalbasis haben wir unsere strategische Position im globalen Gasegeschäft entscheidend verbessert", sagte Linde-Vorstandschef Gerhard Full. Die Linde-Sparte Technische Gase mit einem Umsatz von rund 2,8 Milliarden Mark wird mit AGA weltweit auf Platz vier vorrücken und mit18 700 Beschäftigten mehr als sechs Milliarden Mark umsetzen.

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