Wirtschaft : Der Maschinenbauer stellt seine Fertigung in Berlin ein

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Die B & W Uniloy Milacron GmbH schließt ihre Fertigung in Berlin-Britz. Nach Angaben des Vetriebsleiters Peter Andrich verlieren von den 68 Mitarbeitern 32 ihren Arbeitsplatz. Die übrigen sollen in einem "Technologiezentrum" des Unternehmens weiterbeschäftigt werden. Die Fertigung wird bereits zum 15. Dezember eingestellt. Das 1986 gegründete Unternehmen war erst im vergangenen Jahr von dem US-Konzern Milacron übernommen werden. B & W produziert so genannte Kunststoffblasformmaschinen, mit denen verschiedene Kunstoffbehältnisse hergestellt werden. Der Umsatz betrug zuletzt rund 40 Millionen Mark. Nach Andrichs Angaben hat Milacron bislang vier Produktionsstätten in Europa: Neben Berlin sind dies Mailand, Florenz und ein Werk in Tschechien. Aus Rationalisierungsgründen werde nun in Florenz und Berlin die Maschinenmontage beendet, "um wettbewerbsfähigere Preise und kürzere Lieferzeiten" erreichen zu können. In Berlin soll künftig die Forschung und Entwicklung für die verbleibenden Standorte konzentriert werden. Den ausscheidenden 32 Mitarbeitern würden Abfindungen angeboten, bis jetzt habe es keine betriebsbedingten Kündigungen gegeben, sagte Andrich auf Anfrage. Milacron erwirtschaftete zuletzt rund 50 Prozent des Umsatzes von 1,6 Milliarden Dollar mit Kunststoffmaschinen.

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