Wirtschaft : Der Medienkonzern entstand auch aus einer Fusion

Time Warner bietet Spielfilme, Nachrichten und Unterhaltung, Kabel-TV, Bücher und Musik. Nach mehreren Verlustjahren Anfang der neunziger Jahre schreibt das Unternehmen wieder Gewinn und setzte zuletzt 26,8 Milliarden Dollar (rund 50 Milliarden Mark) um. Es entstand 1989 aus der Fusion von Time Inc. und Warner Communications. Time - gegründet 1922 - hatte sich mit dem gleichnamigen Nachrichten-Magazin einen Namen gemacht. Die Gebrüder Warner starteten im gleichen Jahr mit einem der größten Hollywood-Filmstudios. Heute gehören die TV-Sender CNN, HBO, TBS, TNT und Cartoon Network, das Filmstudio Warner Bros., die Warner Music Group sowie die Print-Magazine Time, Sports Illustrated, Fortune und People zum Sortiment. 1996 kaufte Time Warner die Turner Broadcasting Systems (TBS). Ted Turner ist stellvertretender Vorsitzender von Time Warner. In den USA betreibt das Unternehmen das zweitgrößte TV-Kabelnetz. 1999 vereinbarte es mit AT & T, dass der größte US-Telefonanbieter das Kabelnetz für lokale Telefondienste nutzen kann.

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