Wirtschaft : Der neue Messechef will dem Standort Profil geben

Der neue Chef der Leipziger Messe, Werner Matthias Dornscheidt, will das Unternehmen mit Nischenmessen, einem Ausbau des Auslandsgeschäfts und Kooperationen nach vorn bringen. Die mit mehr als 800 Jahren älteste Messe der Welt steckt in den roten Zahlen: 1998 belief sich der Konzernbilanzverlust auf 12,9 Millionen Mark, der Umsatz lag bei 129,2 Millionen Mark. Zu den Verlusten sagte Dornscheidt, es sei illusionär, diese innerhalb von ein bis zwei Jahren wegbügeln zu wollen. Unter den Veranstaltungen auf dem Leipziger Messegelände gebe es etwa zehn defizitäre Messen. Die Entscheidung über ihren Fortbestand werde in den nächsten Wochen fallen. Dornscheit, 45-jähriger Manager und Messefachmann aus Düsseldorf, trat am Donnerstag offiziell sein Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung an.

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