Wirtschaft : Der Sanierer

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gilt als harter Sanierer. Anfang 2002 übernahm der im Januar 1940 in Heidelberg geborene Manager den damals schwächelnden Industrieausrüster ABB. Er verkaufte etliche Geschäfte und baute Arbeitsplätze ab. Im ersten Quartal 2004 kehrte der Industriekonzern in die Gewinnzone zurück. Nun zieht sich Dormann als Vorstandschef von ABB zurück und rückt an die Spitze des Verwaltungsrates.

Für Schlagzeilen in Deutschland sorgte der DiplomVolkswirt Dormann vor allem mit dem Umbau des Frankfurter Hoechst-Konzerns. Im Jahr 1994 übernahm er den Vorstandsvorsitz bei dem Chemieanbieter und begann in schnellem Tempo, Firmen zu kaufen und zu verkaufen. Sein Motto: „Wo wir nicht weltweit zu den ersten Drei gehören, müssen wir uns verabschieden.“ Der Coup gelang ihm schließlich 1999. Durch die Fusion mit der französischen Rhone-Poulenc schmiedete er Aventis. Dort war Dormann zunächst ebenfalls Vorstandsvorsitzender und von März 2002 bis 2004 Aufsichtsratschef.

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