Wirtschaft : Der Schweizer Uhrenhersteller verdient gut - 441 Millionen Franken Gewinn

Der größte Uhrenhersteller der Welt, die Schweizer Swatch Group, hat mit Fertiguhren im vergangenen Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt. Vor allem Luxusmarken der Gruppe wie Longines, Breguet und Omega entwickelten sich gut. In der Uhrenteile-Produktion erlitt der Konzern von Nicolas Hayek 1999 jedoch deutliche Einbußen. Wie die Swatch Group am Donnerstag am Firmensitz in Biel mitteilte, kletterte der Konzerngewinn im vergangenen Jahr um 23,5 Prozent auf 441 Millionen Franken. Der Umsatz des Uhren- und Elektronikkonzerns wuchs gleichzeitig um 10,9 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Franken (4,2 Milliarden Mark). Die Gruppe geht für 2000 von einem Umsatzwachstum in Höhe von mehr als 20 Prozent aus. Einiges deute darauf hin, das das Wachstum in diesem Jahr jenes von 1999 noch übertreffen könnte.

Wachstumsmotor 1999 war der Bereich Fertiguhren, dessen Umsatz um 14,4 Prozent auf 2,7 Milliarden Franken stieg. Bei Uhren, Uhrwerken und Komponentenproduktion schrumpfte der Umsatz dagegen um 4,5 Prozent auf 1,19 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis brach in dem Geschäftsbereich um 79,4 Prozent auf sieben Millionen Franken ein. Der Bereich Elektronische Systeme setzte 377 Millionen Franken um, 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

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