Wirtschaft : Der schwierige Weg zum Kunden

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1. BEISTELLUNGSMODELL:

Diese Variante ist die einfachste, bietet aber auch am wenigsten Einsparmöglichkeiten. Der alternative Versorger kauft das Gas vom örtlichen Versorger, die Belieferung der Kunden läuft weiter wie bisher. Dafür, dass der alternative Versorger aber die Kundenbetreuung übernimmt, erhält er vom örtlichen Unternehmen einen Rabatt, der teilweise an die Kunden weitergegeben werden kann.

2. OPTIONSMODELL:

Der alternative Versorger kauft das Gas auf dem freien Markt und einigt sich mit den Besitzern der Gasnetze über die Durchleitung – sowie ein entsprechendes Entgelt. Je größer die zu überbrückende Strecke ist, desto komplizierter wird es, einen Vertrag mit allen Netzbetreibern auf dem Weg abzuschließen – geschweige denn bundesweit tätig zu werden.

3. ENTRY-EXIT-MODELL:

Von dem Modell versprechen sich die neuen Anbieter am meisten, weil sie günstig erworbenes Gas aus dem Ausland relativ unproblematisch flächendeckend bis an den Endkunden bringen können. Bisher wird die Variante aber von den großen Netzbetreibern verhindert. Nur am Einspeisungspunkt muss ein gewisses Entgelt bezahlt werden und am Leitungsende, wo das Gas entnommen wird. Die Modalitäten der Durchleitung regeln die Netzbetreiber unter sich. Theoretisch sollte es bereits zum 1. Februar 2006 möglich sein, die Bundesnetzagentur hat den Unternehmen aber Zeit bis zum 1. Oktober gegeben. hop

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