Der Skandal : Bayern und Kärnten

31. JANUAR 2007


BayernLB-Chef Werner Schmidt, HAA-Aufsichtsratschef Wolfgang Kulterer und der Investor Tilo Berlin trafen sich vor rund drei Jahren, um über einen Einstieg der BayernLB bei der Hypo Alpe Adria (HAA) zu beraten.

MÄRZ 2007
Die BayernLB informiert ihren Verwaltungsrat und legt ein Angebot vor.

MAI 2007

Die Bayern investieren 1,62 Milliarden Euro für die Mehrheit an der HAA. Tilo Berlin bekommt für seinen 25-Prozent-Anteil 750 Millionen Euro. Im November zeigen sich erste Probleme bei der HAA.

FEBRUAR 2008

Die BayernLB verbucht Milliardenverluste aus anderen Geschäften. Vorstand Schmidt wird ersetzt.

DEZEMBER 2009
Ein interner Prüfbericht bemängelt, dass die HAA zu teuer gekauft wurde. Die bayerische Opposition erstattet Strafanzeige gegen Tilo Berlin und alle für den Kauf verantwortliche Vorstände. Die Staatsanwaltschaft nimmt die Ermittlungen auf. Die HAA wird verstaatlicht. Die BayernLB muss die Tochter für einen symbolischen Euro verkaufen. mirs

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