Wirtschaft : Der Skihersteller will seinen Namen auch auf Ski-Anzüge drucken

Der österreichische Skihersteller Blizzard fährt nach schwierigen Jahren wieder auf Erfolgskurs. "Wir werden im laufenden Geschäftsjahr 1999/2000 erstmals wieder Gewinne schreiben", kündigte Blizzard-Geschäftsführer Robert Koch auf der Sportartikelmesse ispo 2000 Winter (bis 9. Februar) in München an. Das Ergebnis werde im einstelligen Millionenbereich liegen.

Im noch laufenden Geschäftsjahr 1999/2000 (31. März) werde Blizzard voraussichtlich 240 000 Paar Ski sowie 30 000 Paar Tourenski der Marke Hagan verkaufen. "Menge ist nicht unser Thema. Wir verkaufen weniger, dafür aber teurere Ski", erläuterte Koch die Unternehmensstrategie. Der Umsatz der Blizzard Marketing GmbH (Mittersill) werde bei rund 330 Millionen Schilling (47 Millionen Mark/24 Millionen Euro) liegen und solle im kommenden Geschäftsjahr um 20 Prozent steigen.

Auf der ispo 2000 Winter präsentiert Blizzard zwei neue Carvingmodelle, die durch neue Technik besseres und schnelleres Slalomfahren erlauben sollen. Auch im Bereich Fun-Carving mit kürzeren Brettern präsentieren die Österreicher einen neuen Ski. Koch schätzte den Marktanteil der Fun-Carver weltweit bereits auf 20 Prozent.

Derzeit laufen laut Koch mehrerer Projekte, um die Marke Blizzard auch auf andere Bereiche auszudehnen. So gebe es Gespräche mit einem deutschen Großkonzern über eine Lizenzproduktion und Vermarktung von Ski-Bekleidung.

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