Wirtschaft : Der Sparsame

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Der Mann hat das Geldverdienen von der Pieke auf gelernt. Sein Studium finanzierte Wolfgang Bernhard laut eigener Aussage mit Gesang und Gitarrenspiel in der Fußgängerzone. Vom Februar 2005 an wird der ehemalige DaimlerChrysler Manager Vorstand bei Volkswagen – zunächst ohne eigenen Aufgabenbereich. Von 2006 an soll Bernhard dann die Verantwortung für die Marke Volkswagen übernehmen. Der 44-Jährige gilt als Sanierer und als Experte in Sachen Qualität. Nach dem Studium in Darmstadt, New York und der Promotion in Frankfurt stieg der gebürtige Allgäuer als McKinsey-Berater bei Mercedes ein. Schließlich machte sich der Volkswirt als Chrysler-Sanierer einen Namen. Er wurde als künftiger Chef des Konzerns gehandelt. Doch dem Vernehmen nach kritisierte er das Asien-Engagement von Daimler-Chrysler Chef Jürgen Schrempp und bezeichnete Mercedes als Sanierungsfall. Dies brachte die IG Metall gegen ihn auf.

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