Wirtschaft : Der Streit in Spanien

-

5. September 2005: Der spanische Versorger Gas Natural will den Konkurrenten Endesa für 22,5 Milliarden Euro kaufen. Endesa lehnt ab.

21. Februar 2006: Eon bietet 29,1 Milliarden Euro für Endesa. Der Energiekonzern würde damit zum größten der Welt aufsteigen.

24. Februar 2006 : Die spanische Regierung erweitert wegen „strategischer Interessen“ die Kompetenzen der Aufsichtsbehörde CNE. Dagegen leitet die EU-Kommission Anfang Mai ein Vertragsverletzungsverfahren ein.

28. Juli 200 6: Die CNE genehmigt das Eon-Angebot – aber unter zahlreichen Auflagen. Eon legt Beschwerde ein.

25. September 2006: Der spanische Baukonzern Acciona steigt mit zehn Prozent bei Endesa ein.

26. September 2006: Die EU verurteilt die Auflagen für Eon als Wettbewerbsverstoß. Eon erhöht sein Angebot für Endesa auf 37 Milliarden Euro.

3. November 2006: Die CNE streicht einen großen Teil der Auflagen für Eon. Die EU-Kommission erklärt sich damit nicht zufrieden.

11. Januar 2007: Acciona stockt seinen Anteil auf gut 21 Prozent auf.

2. Februar 2007: Eon erhöht sein Angebot auf 41 Milliarden Euro.

27. Februar 2007: Der italienische Energiekonzern Enel steigt mit knapp zehn Prozent bei Endesa ein.

1. März 2007: Enel sichert sich die Option auf weitere knapp zwölf Prozent an Endesa, elf Tage später auf weitere knapp drei Prozent.

23. März 2007: Enel und Acciona kündigen ein eigenes Übernahmeangebot für Endesa an. Die Börsenaufsicht untersagt ihnen die Offerte für die kommenden sechs Monate.

26. März 2007: Eon stockt das Angebot für Endesa auf rund 42,3 Milliarden Euro auf.

2. April 2007: Eon gibt auf und sichert sich dafür ein Beteiligungspaket.AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben