Wirtschaft : Der Tagesspiegel

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Keine Lizenz für Capitals

Die Berlin Capitals werden keine Lizenz für die Zweite Eishockey-Bundesliga erhalten. Manager Lorenz Funk sagte am Mittwoch, der für die Abwicklung der insolventen Capitals GmbH zuständige Insolvenzverwalter habe seine Zustimmung verweigert, den Stammverein in der Zweiten Liga starten zu lassen. „Das liegt daran, dass ein paar Leute, die die GmbH in Grund und Boden gewirtschaftet haben, vom Stammverein Geld haben möchten. Das aber geht beim besten Willen nicht“, sagte Funk dem Tagesspiegel. Die Capitals werden nun wohl in der viertklassigen Regionalliga antreten.

Cashs Enthüllungen

Der ehemalige Wimbledonsieger Pat Cash hat in seinem Buch „Uncovered“ bisher unbekannte Details enthüllt. „Das Rauchen von Marihuana war zu dieser Zeit unter Tennisspielern alltäglich“, schrieb der 37-Jährige. Bei seinem ersten Wimbledon-Auftritt habe er jede Nacht Marihuana geraucht. Nach seinem Karriere-Ende sei er abhängig von Kokain gewesen. „Es gab Zeiten, da war ich sehr nah am Selbstmord“, sagte Cash.

Minardi vor Rettung

Für das finanziell angeschlagene Formel-1-Team Minardi ist Rettung in Sicht. Der Automobil-Weltverband Fia soll Bernie Ecclestones Firma Formula One Management angewiesen haben, 13 Millionen Euro an Fernsehgeldern an den Rennstall auszuzahlen, die eigentlich dem in Konkurs gegangenen Prost-Team zugestanden hätten. Das Geld, auf das auch der britische Geschäftsmann Charles Nickerson Ansprüche erhoben hatte, würde Minardi helfen, in diesem Jahr finanziell über die Runden zu kommen.

Feyenoord angeklagt

Die örtliche Staatsanwaltschaft hat gegen Uefa-Cupsieger Feyenoord Rotterdam Anklage wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 1,1 Millionen Euro erhoben. Dem Klub wird vorgeworfen, bei Spielertransfers zu wenig Lohnsteuer gezahlt zu haben.

Schiphorst bleibt Präsident

Bernd Schiphorst bleibt für weitere drei Jahre Präsident des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Der Aufsichtsrat hat das vierköpfige Präsidium des Vereins im Amt bestätigt.

Leask bleibt ein Eisbär

Verteidiger Rob Leask bleibt weitere zwei Jahre beim EHC Eisbären in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der 31-Jährige kann jedoch nicht bereits in der kommenden Saison mit deutschem Pass auflaufen. „Leask bekommt erst im Februar die deutsche Staatsbürgerschaft und muss in der kommenden Spielzeit noch mit einer Ausländer-Lizenz spielen“, sagte Manager Peter John Lee.

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