Wirtschaft : Der Tagesspiegel

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Star-Torhüter Hasek hört auf

Zwei Wochen nach dem erstmaligen Gewinn des Stanley Cups hat Star-Torhüter Dominik Hasek das Ende seiner Eishockey-Laufbahn verkündet. Der in der nordamerikanischen Profiliga NHL bei den Detroit Red Wings spielende Tscheche erklärte, dass er nach „21 Berufsjahren nicht mehr genug Feuer und Leidenschaft verspürt, um noch eine weitere Saison auf höchstem Level spielen zu können“. Hasek gab sein NHL-Debüt 1990 bei den Chicago Blackhawks. Der 37-Jährige hatte mit 41 Siegen innerhalb der 82 Vorrundenspiele der abgelaufenen Saison einen NHL-Rekord erreicht. Hasek möchte in die Tschechien zurück, damit sein Sohn dort in die Schule gehen kann.

Neue Probleme in Athen

Das Koordinierungskomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Mittwoch eine Inspektion zum Stand der Vorbereitungen der griechischen Hauptstadt auf die Olympischen Spiele 2004 begonnen. Die IOC-Abordnung wird sich mit einem neuen großen Problem beschäftigen müssen: Die Bahnverbindung Athens mit seinem neuen Großflughafen ist wieder in der Schwebe. Der höchste griechische Verwaltungsgerichtshof hat einen Einspruch der Stadt Athen gegen den Bau dieser wichtigen Verkehrsader für gerechtfertigt erklärt und den Bau dieser wichtigen Verkehrsverbindung blockiert. Dies könnte dazu führen, dass Athen bei den Olympischen Spielen 2004 über keine Bahnverbindung zu seinem Flughafen verfügen wird.

Marx erleidet Kieferbruch

Die Berliner 400-m-Läuferin Claudia Marx hat sich am Sonntag bei ihrem Sturz in der 4-x- 400-m-Staffel beim Leichtathletik-Europacup in Annecy den Kiefer angebrochen und darf bis 4. Juli nicht trainieren. Damit kann die Zweite der Hallen-EM von Wien und WM-Zweite mit der Staffel von 2001 nicht an den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid (5. bis 7. Juli) teilnehmen. Beim Meeting in Leverkusen (27. Juli) muss Claudia Marx über 400 Meter starten und dabei einen Leistungs- bzw. Gesundheitsnachweis erbringen.

Casagrande nicht zur Tour

Das italienische Profi-Team Fassa Bortolo hat seinen Star Francesco Casagrande überraschend nicht für die Tour de France nominiert. Das Team, das in der Rangliste des Welt-Verbandes UCI auf dem dritten Platz liegt, wird nun vom Italiener Fabio Baldato, dem Zeitfahrspezialisten Sergej Gontschar (Ukraine) und dem Russen Sergej Iwanow (Russland) angeführt. Das Team setzt damit ähnlich wie das Bonner Team Telekom, dessen Topmann Jan Ullrich nicht bei der Tour starten kann, auf Etappensiege; im Gesamtklassement hat Fassa Bortolo kaum Chancen auf eine vorderen Platzierung.

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