Wirtschaft : Deutsche Bahn AG: Zehn Milliarden Mark für Bahnhof-Sanierung

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Rund zehn Milliarden Mark will die Deutsche Bahn AG in den kommenden zehn Jahren für die Modernisierung ihrer rund 6000 Bahnhöfe ausgeben. Bis 2005 wolle das Staatsunternehmen bereits 6,4 Milliarden Mark investiert haben, sagte der Vorstand der Bahntochter Immobilien und Personenbahnhöfe, Dieter Ullsperger, am Dienstagabend in Berlin. Mehr als zwei Drittel dieser Summe steuerten Bund und Länder als Zuschüsse und zinslose Darlehen bei. Von der Aufwertung der Bahnhöfe erhoffe man sich auch steigende Einnahmen durch die Vermietung. Derzeit bringe etwa jeder fünfte Bahnhof Mieteinnahmen, die Vorzeigeprojekte seien die renovierten Häuser in Hannover und Köln. Die Bahn-Sparte Station & Service erwirtschafte derzeit "leicht schwarze Zahlen". Bis zum Jahr 2005 wolle man bei der Vermarktung der Gebäude eine Kapitalrendite von zwölf Prozent erreichen, zusammen mit den Haltegebühren für Züge sollen es 7,5 Prozent werden. 1000 Stationen, auf welche die Bahn verzichten könne, stünden zum Verkauf, weitere 800 stünden "auf dem Prüfstand", sagte Ullsperger.

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