Wirtschaft : Deutsche Bank spart 4000 Vattenfall-Jobs in Gefahr

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Unmittelbar vor der Amtsübergabe an seinen Nachfolger Josef Ackermann hat Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer die Richtung festgelegt: Sparen statt expandieren. Die Deutsche Bank müsse sich gesundschrumpfen, sagte Breuer der „FAZ“. In den kommenden 18 Monaten sollen zwei Milliarden Euro eingespart werden. Breuer wollte einen Stellenabbau über die angekündigten 9200 Arbeitsplätze hinaus nicht ausschließen. AFP

Fiat muss Lancias zurückrufen

Der angeschlagene italienische Autokonzern Fiat muss nach einem Richterspruch 40 000 Autos der Marke Lancia zurückrufen. Grund ist eine fehlerhafte Isolierung im Inneren der Fahrzeuge. Die Insassen würden durch Abgase gefährdet, heißt es im Urteil. Zunächst hatte Fiat die Forderung von Verbraucherschützern zurückgewiesen. Diese gingen daraufhin vor Gericht. dpa

Wechsel bei Gasprom

Die umstrittene Führungsfigur beim russischen Gaskonzern Gasprom, Rem Wjachirew, hat den Rückzug vom Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden angekündigt. Er werde bei der Hauptversammlung am 28. Juni nicht mehr für das Gremium kandidieren, kündigte Wjachirew am Montagabend bei einer Aufsichtsratssitzung in Moskau an. Bereits am 30. Mai 2001 hatte der Kreml Wjachirews Wechsel vom Amt des Vorstandsvorsitzenden, das er seit 1992 inne hatte, in den Aufsichtsrat erzwungen. dpa

Durch die Zusammenführung der Unternehmen HEW, Bewag, Veag und Laubag fallen nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Tausende Arbeitsplätze weg. Mehr als 4000 der 20000 Jobs seien bedroht, schreibt das Blatt in ihrer Mittwochausgabe. Das soll pro Jahr 500 Millionen Euro Kosten einsparen. Bis 2006 könnten es den Vorstellungen der Unternehmensberatung McKinsey sogar 6000 Stellen sein. Noch sei aber offen, ob sichder federführende schwedische Vattenfall-Konzern diese Pläne zu Eigen mache. dpa

EU prüft Kamps-Übernahme

Die EU-Kommission prüft die Übernahme des Großbäckers Kamps durch den italienischen Nudelhersteller Barilla. Eine Entscheidung werde bis zum 14. Juni fallen, teilte die Kommission in Brüssel mit. Die europäischen Wettbewerbshüter werden prüfen, ob der weltgrößte Nudelproduzent nach dem Aktienkauf eine marktbeherrschende Stellung in Europa einnehmen wird. dpa

Airbus lässt in Russland bauen

Der Flugzeugbauer Airbus will Bauteile in Russland fertigen lassen. Ein entsprechendes Kooperations-Abkommen mit der russischen Gruppe Kaskol sei am Dienstag unterzeichnet worden, meldete die Agentur Interfax. Genaue Angaben über den Umfang der Bauteile-Fertigung machten die Unternehmen nicht. dpa

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