Wirtschaft : Deutsche Bank trennt sich vom Baukonzern - Käufer wird im Ausland gesucht

Die Deutsche Bank will sich nach Informationen der "Wirtschaftswoche" von ihren Anteilen am Frankfurter Baukonzern Philipp Holzmann, der nur knapp am Konkurs vorbeigeschrammt war, trennen. Das Geldinstitut führe derzeit konkrete Gespräche zur Übernahme ihres 29-Prozent-Anteils mit britischen Unternehmen, heißt es in einem Vorabbericht des Magazins vom Mittwoch. Favorit der Deutschen Bank sei der Baukonzern Taylor Woodrow, der vor Jahren schon einmal vergeblich versucht hatte, sich in die deutsche Baubranche einzukaufen.

Auch die britischen Baukonzerne Wimpey und Amec sind nach Informationen des Wirtschaftsmagazins an Teilen des vor einigen Wochen in wirtschaftliche Bedrängnis geratenen Baukonzerns Holzmann interessiert. Holzmann selbst konnte die Verkaufsabsichten nicht bestätigen, heißt es weiter. Man wollte aber beim Holzmann-Konzern nicht ausschließen, dass "Verhandlungen am Vorstand vorbei" geführt werden.

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