Wirtschaft : DEUTSCHE BANK

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Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal des laufenden Jahres nicht nur ein neues Rekordergebnis erzielt. Das größte deutsche Kreditinstitut stellt auch wieder neue Mitarbeiter ein. In ungewöhnlich überschwänglichen Tönen feierte Vorstandschef Josef Ackermann die Zahlen, die er am Mittwoch vorlegte. „Wir hatten einen außerordentlich erfolgreichen Geschäftsverlauf und haben das bereits sehr gute Resultat aus dem Vorjahr nochmals übertroffen“, sagte er.

Der Nettogewinn stieg im ersten Quartal um 55 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, die Eigenkapitalrendite kletterte auf 40 Prozent. Der Erfolg war auch für Analysten überraschend. Sie hatten im Schnitt einen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro erwartet. Eine Prognose für das Gesamtjahr gab Ackermann nicht. Er führte das gute Ergebnis vor allem auf die freundlichen Kapitalmärkte und die Geschäfte mit Fusionen und Übernahmen zurück – bei der Betreuung spielt die Bank eine führende Rolle. Doch auch die wachsende Nachfrage nach Produkten für die Vermögensanlage habe zum Rekordgewinn beigetragen. Allein 321 Millionen Euro kamen aus dem Privatkundengeschäft.

Um die Nachfrage zu bedienen, hat die Bank im ersten Quartal weltweit knapp 700 Mitarbeiter neu eingestellt, davon 215 in Deutschland. 500 sollen es 2005 insgesamt werden. Derzeit arbeiten rund 64 100 Mitarbeiter für die Bank. ro

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