Deutsche Entertainment AG : David Garrett wird Deag-Aktionär

Der Geigenvirtuose und zweifache Echo-Klassik-Preisträger David Garrett hat insgesamt 371.670 der Deutschen Entertainment AG gekauft.

David Garrett wir als „sexiest Violinist alive“ gehandelt. Der deutsch-amerikanische Geiger spielte vor 15.000 Zuschauern in der Wuhlheide.
David Garrett wir als „sexiest Violinist alive“ gehandelt. Der deutsch-amerikanische Geiger spielte vor 15.000 Zuschauern in der...Foto: dpa/picture alliance

Berlin - Die Deutsche Entertainment AG (Deag) aus Berlin bekommt einen prominenten Großaktionär. Der Geigenvirtuose und zweifache Echo-Klassik-Preisträger David Garrett hat insgesamt 371 670 Aktien des Konzert- und Tourneeveranstalters gekauft. Das entspreche drei Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte, wie die Deag am Montag mitteilte. Gemessen am aktuellen Kurs der Deag-Aktie von rund zwei Euro hat Garret mehr als 740 000 Euro für seinen Anteil bezahlt.

„Die Deutsche Entertainment AG verstehe ich und ich weiß, dass sie im Live-Entertainment und vor allem im Klassikbereich hervorragend positioniert ist“, ließ Garrett mitteilen. Hoffnungen auf eine Dividende kann sich der Musiker indes nicht machen. Analysten rechnen bis 2012 nicht mit einer Ausschüttung. Die Deag – seit 1998 an der Börse notiert – positioniert sich immer stärker im margenträchtigeren Klassikgeschäft, hat aber auch Rockgrößen wie Deep Purple, Peter Maffay oder Alice Cooper im Programm. Im Herbst geht die Deag mit David Garrett auf Tour. Für die „Rock Symphonies“-Tournee des Stars seien 190 000 Karten verkauft, teilte das Unternehmen mit.

Deag-Gründer und Vorstandschef Peter Schwenkow hält aktuell rund 7,4 Prozent an der Gesellschaft. Mehrt als 60 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz. „Es freut uns sehr, dass David Garrett seine Zufriedenheit mit unserer Zusammenarbeit auch durch eine Kapitalbeteiligung unterstreicht“, sagte Schwenkow am Montag. Die Deag erzielte im Geschäftsjahr 2009 mit 185 Vollzeitangestellten einen Jahresumsatz von knapp 117 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern lag bei 2,9 Millionen Euro. mot

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