Wirtschaft : Deutsche geben weniger für Ernährung aus

Ernährung macht einen immer kleineren Teil der Lebenshaltungskosten in Deutschland aus. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, gaben Privathaushalte 1998 rund 706 Mark für Nahrungsmittel, Getränke und Restaurantbesuche aus. Damit sei der Anteil der Ausgaben für Essen und Trinken seit 1973 kontinuierlich von 28 Prozent auf rund 18 Prozent 1998 gesunken. Die Mietkosten bildeten 1998 den größten Ausgabenposten. Ihr Anteil an den Lebenshaltungskosten kletterte im Westen auf 25,2 Prozent. In Ostdeutschland stiegen die Mieten zwar schneller als im übrigen Bundesgebiet. In der Monatskasse machten sie 1998 jedoch erst 22 Prozent aus. Verkehrsmittel und Unterhaltung schlagen ebenfalls stärker zu Buche: Transportkosten - vom Autokauf bis zu Benzin und Reparaturen - nahmen mit 16,2 Prozent einen größeren Platz ein als 1973 (13,7 Prozent).

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