DEUTSCHE OPER : Gleiche Wärme für alle

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Die Tänzer des Staatsballetts haben es gern warm, und die Orchestermusiker brauchen das richtige Licht: hell und wenn möglich auch noch dimmbar. Hardo Alschner versucht, die Wünsche der mehr als 500 Mitarbeiter und Künstler an der Deutschen Oper zu beachten – und dennoch die Energietechnik des Hauses zu modernisieren. Alschner ist Leiter der Haus- und Betriebstechnik, erst kürzlich ließ er Thermostatventile an den Heizkörpern montieren. Die Heizungsanlage wird nun hydraulisch reguliert und hält die Temperatur in allen Räumen schön gleichmäßig – und, so hofft Alschner, auch warm genug für die dünnen Tänzer. Das Orchester erhält modernste Energiesparlampen, die Strom sparen und trotzdem 72 Watt stark sind.

In diesem Frühjahr schloss die Oper eine Energiesparpartnerschaft mit der MVV Energiedienstleistungen GmbH ab, die eine Kosteneinsparung von bis zu 35 Prozent bringen soll. Am meisten verbrauchen die alten Lüftungsanlagen des Hauses, die in den kommenden Monaten komplett ausgetauscht werden sollen. An ihre Stelle rückt eine computergesteuerte Anlage, die automatisch stärker arbeitet, wenn sich mehr Kohlendioxid in den Räumen sammelt oder die Luftfeuchtigkeit steigt. Insgesamt gibt es 100 Lüftungsanlagen im Haus. Weil die Umbauarbeiten gerade erst begonnen haben, sind noch keine konkreten Einsparungen in Strom- und Energieverbrauch bekannt. Hardo Alschner hofft jedoch, dass durch alle Maßnahmen ab 2009 pro Jahr 233 155 Euro gespart werden können. tja

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