Wirtschaft : Deutsche Portemonnaies voller als im Vorjahr

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(sar). Die Deutschen haben in diesem Jahr mehr Geld für Leben und Luxus als noch 2003. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung zur Kaufkraft. Im Durchschnitt hat der Bundesbürger im Jahr 2004 gut 16900 Euro zur Verfügung, das sind real 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Am reichsten sind die Münchner, sie haben im Jahr 2004 ein verfügbares Einkommen von 22321 Euro durchschnittlich. Die Berliner liegen mit 16831 Euro pro Kopf zum ersten Mal unter dem bundesweiten Durchschnitt. Damit nimmt die Hauptstadt Platz 52 ein im Vergleich der 83 deutschen Städte mit mehr als 100000 Einwohnern. Was das Gesamtvolumen angeht, führt Berlin als größte Stadt allerdings die Tabelle an: Die 3,4 Millionen Berliner bekommen insgesamt 57 Milliarden Euro an Nettoeinkommen und Transferleistungen wie Sozialhilfe. Unter den ostdeutschen Städten belegt Potsdam Platz eins. Hier muss der Durchschnittseinwohner mit 15562 Euro auskommen.

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