DEUTSCHE POST : Frankieren und Feldenkrais

„Wir bewegen Welten.“ Zwar liegt dieser Werbeslogan der Deutschen Post bereits einige Jahre zurück, die weltweit rund 500 000 Mitarbeiter bewegen sich und das Unternehmen jedoch noch immer: Briefmarken werden geklebt, Päckchen gewogen und Pakete getragen. Das sind die typischen Bewegungsmuster vieler Mitarbeiter der Deutschen Post.

Um Bewegungsmuster geht es auch bei der Feldenkrais-Methode, die Angestellte der Deutschen Post erlernen können. „Leben ist Bewegung, und ohne Bewegung findet Leben nicht statt“, hat der Begründer Moshe Feldenkrais einmal gesagt. Heißt: Päckchen müssen noch immer gewogen werden, nur das Bewegungsmuster sollte ein anderes sein. Stress kann so abgebaut werden. Unter Anleitung eines Therapeuten lernen und trainieren die Mitarbeiter, sich ihrer Körperspannung bewusst zu werden und zu steuern.

Salsa ist eine weitere Maßnahme. Salsa steht nicht für den lateinamerikanischen Tanz, sondern ist die Abkürzung für „Salutogenetische subjektive Arbeitsanalyse“. Sie wurde vom arbeitspsychologischen Lehrstuhl der Eidgenössischen Universität Zürich entwickelt. „Schlüsselmerkmale psychosozialer Belastung“ sollen erfasst werden. Dafür führen Betriebsärzte Interviews mit Mitarbeitern, die Antworten werden anonym ausgewertet. Erkannt werden soll, ob die Anforderungen des Arbeitsplatzes psychische oder soziale Belastungen hervorrufen.

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