DEUTSCHE BÖRSE : Neue Zeiten

Seit Wochen trommelt die Deutsche Börse für die neuen Zeiten auf dem Frankfurter Börsenparkett. Börsenhändler werben für noch bessere und schnellere Geschäfte. Dabei wird sich rein äußerlich im Handelssaal der Frankfurter Börse an diesem Montag nichts ändern: Das Parkett bleibt liegen, die runden, weißen Händlerschranken bleiben stehen, die großen Kurstafeln hängen. Neue Rechner und Bildschirme stechen möglicherweise ins Auge. Sie sind nötig, weil der Parketthandel in Frankfurt künftig nur noch über das Xetra-Computersystem abgewickelt wird, über das schon seit langem 95 Prozent aller Aktien gehandelt werden. Angeblich schneller, kostengünstiger, besser. Vor allem die Privatanleger würden profitieren, heißt es. Tatsächlich reagiert die Börse mit dem Schritt auch auf die

Regionalbörsen
, etwa in Berlin, Stuttgart oder München, die schon lange Kleinanleger im Fokus haben. Dazu gehört auch die Ausdehnung der Handelszeiten: Künftig kann man schon morgens ab 8 Uhr – eine Stunde früher als bisher – kaufen und verkaufen. Jeden Tag läuft der Handel dann zwölf Stunden. Die Kernzeit für den Dax endet wie bisher um 17 Uhr 30 . ro

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