Wirtschaft : Devisenhandel

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Devisen (siehe Bericht Seite 20) nennt man ausländische Währungen, sofern sie als Bankguthaben oder Wertpapiere Forderungen gegenüber dem Ausland sind. Der Kauf und Verkauf der Devisen findet zwischen Finanzhäusern sowie zwischen Banken und Publikum statt und wird als Devisenhandel bezeichnet. Aufgabe des Devisenhandels ist es, Forderungen und Verbindlichkeiten in heimische Währung umzutauschen. Der außenwirtschaftliche Kurs einer Währung, etwa des Euro, wird durch den Wechselkurs im Devisenhandel bestimmt. Händler und Banken kaufen und verkaufen hier ihre Devisenbestände. Ist die Nachfrage nach einer Währung größer als das Angebot, steigt der Preis der Währung und damit der Kurs. Der Handel mit Devisen hat in den letzten Jahren weltweit ständig an Bedeutung zugenommen. Vor allem für exportorientierte Länder wie Deutschland ist ein funktionierender Devisenhandel sehr wichtig. hin

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