Wirtschaft : Die Angst vor dem fallenden Messer

JOBST-HINRICH WISKOW

Bei dem Auf und Ab wird Chemie-Aktionären schwindlig: Am Donnerstag sausten die Kurse nach unten und nach oben.Richtungslos, doch extrem.Jetzt ist das Kauf-Argument zu hören, die zuletzt eher enttäuschenden Papiere seien so billig, daß es sich lohne, einzusteigen.Doch die großen Drei - BASF, Bayer, Hoechst - spüren einen immer stärkeren Wind des Wettbewerbs.Die Preise verfallen.Der Markt wird sich bereinigen - mit weiteren Fusionen nach dem Beispiel von Hoechst/Rhône-Poulenc.Die Unternehmen sind in hohem Ausmaß exportabhängig, und ihr Absatz leidet unter der Unsicherheit in den Krisenregionen.Selbst der Vorteil eines schwachen Euro-Kurses wiegt nicht schwer: Denn so wie die eigenen Produkte im Ausland billiger werden, verteuern sich die nötigen Rohstoffe.Was sagen Börsianer über sinkende Kurse? Greife nie in ein fallendes Messer!

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