Wirtschaft : „Die Autos müssen in den Markt“

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Herr Strübing, wie ist der Autofrühling?

Es gibt keinen Autofrühling. Der deutsche Markt ist insgesamt rückläufig und schrumpft hier in Ostdeutschland sogar zweistellig.

Auch bei Eduard Winter?

Nein, wir sind nicht unzufrieden. Probleme gibt es in den Werkstätten, die schlecht ausgelastet sind. Wir verkaufen aber deutlich mehr so genannte Jungfahrzeuge, also quasi Neuwagen mit einer Erstzulassung.

Hat VW eine Sonderkonjunktur?

Das kann man so sagen. Der neue Passat bewegt was, der Fox und der Polo, die beide vom 29. April an bei den Händlern stehen, werden uns einen weiteren Impuls geben. Und im Herbst kommt der Passat-Kombi. Schließlich haben wir keine Probleme mit der Qualität, wie beispielsweise Mercedes.

Aber der Golf läuft immer noch nicht richtig und braucht Verkaufshilfen.

Das hängt mit Überkapazitäten und entsprechender Überproduktion zusammen. Die Autos müssen in den Markt.

Haben Sie schon Phaetons in diesem Jahr verkauft?

Natürlich. Allein im vergangenen Monat zehn Stück. Wir bieten das Auto jetzt mit einer konkurrenzlosen Leasingrate an.

Die Fragen stellte Alfons Frese.

Henri Strübin g (40) ist Geschäftsführer des Autohauses Eduard Winter. Jeder dritte Volkswagen und jeder vierte Audi, der in Berlin zugelassen wird, stammt von Eduard Winter.

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