Wirtschaft : Die Bahn: Gefördert und gefordert

-

Kaum ein Unternehmen ist von der Politik so abhängig wie die Deutsche Bahn. Sie profitiert vom Ziel der rotgrünen Regierung, den Verkehrsträger Schiene gegenüber der Straße zu fördern. Gleichzeitig gerät die Bahn jedoch von Seiten der Politik unter Druck. Denn einen Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet der Konzern im Schienennahverkehr. Der wird von den Bundesländern bestellt. Doch die wollen Geld sparen und setzen deshalb auf die Angebote von Bahnkonkurrenten, die günstiger arbeiten. Versuche der Bahn, zusammen mit den Gewerkschaften über Ergänzungstarifverträge die Lohnkosten zu senken und so wieder konkurrenzfähig zu werden, sind zunächst gescheitert. Für die bald anstehenden Tarifverhandlungen hat die Eisenbahnergewerkschaft Transnet bereits mit Streik gedroht. Sie befürchtet den Abbau von mehr als 30000 Arbeitsplätzen in den nächsten Jahren. Die Bahn stellt dagegen eine optimistische Prognose. Würden die geplanten Reformen durchgeführt, könnte der Konzern 2004 schwarze Zahlen schreiben. hop

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben