Wirtschaft : Die Berliner wollen sparsamer werden

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DEUTSCHLAND

Fast 20 Prozent der Deutschen wollen beim Konsum sparen und weniger Geld in Geschäften, Restaurants, Autohäusern und Reisebüros ausgeben. Das ist das Ergebnis der Studie „Geldtrend 2005“ , die von der Dresdner Bank veröffentlicht wird. Drei Viertel der 3000 befragten Bundesbürger wollen ihre Ausgaben stabil halten, und nur vier Prozent planen

höhere Ausgaben. Insgesamt sind Singles ausgabefreudiger als Paare und Familien.

OSTDEUTSCHLAND

Besonders sparsam sind die Ostdeutschen. Laut Studienergebnissen muss sich vor allem der Einzelhandel in Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf schwierige Zeiten einstellen: In keiner anderen Region in Deutschland halten die Menschen ihr Geld so zusammen wie in diesen drei Ländern: Rund 30 Prozent wollen ihre Ausgaben in den kommenden Monaten senken, über 65 Prozent sind nicht bereit, mehr auszugeben.

WESTDEUTSCHLAND

Insgesamt wollen 18,5 der Westdeutschen künftig weniger Geld in den Konsum stecken. Besonders zurückhaltend sind die Hessen : 21 Prozent wollen noch mehr sparen, aber nur 5,3 Prozent planen, mehr auszugeben. In den alten Ländern sind die Menschen in Rheinland-Pfalz am ausgabefreudigsten: Acht Prozent wollen beim Einkaufen großzügiger sein. Im Saarland und Baden-Württemberg sind es immerhin noch 5,3 Prozent.

BERLIN

Die Berliner gehören zu den Bundesbürgern, die sich eindeutig fürs Sparen entschieden haben. Im bundesweiten Vergleich liegt Berlin auf Platz

vier , wenn es darum geht,

sich beim Einkaufen zurückzuhalten. So planen fast 22 Prozent der Hauptstadtbewohner in Zukunft, weniger für Lebensmittel, Kleidung, Auto und Reisen auszugeben. Und über 70 Prozent der Berliner sind nicht bereit, mehr als bislang in den Konsum zu investieren. dro

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