Wirtschaft : Die Biotechnologie in Berlin-Brandenburg

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Nach der Wende 84 neue Firmenalf

BERLIN.Vor gut vier Jahren legten Schering und Hoechst ihre Pflanzenschutzsparten in der Agrevo zusammen; Hoechst hält 60 Prozent, Schering 40 Prozent der Anteile.In Berlin ist das Unternehmen mit rund 240 Mitarbeitern vertreten, und zwar in der Verwaltung, im Marketing sowie im Logistikbereich.Da die Forschung und Entwicklung (FuE) nicht an der Spree angesiedelt ist, trägt Agrevo kaum zur inhaltlichen Profilierung der Region als Biotechnologiestandort bei.Die Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie zählt gegenwärtig 114 Biotech-Unternehmen mit 3700 Beschäftigten in Produktion und FuE, darunter die Schering AG.Ferner seien in den vergangenen sieben Jahren mehr als 84 Firmen mit rund 2400 Mitarbeitern entstanden, zumeist Ausgründungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen der früheren DDR.Als standortspezifische Besonderheiten nennt die Senatsverwaltung unter anderem sechs "biotechnologierelevante Technologieparks", das "BioTop-Büro" als zentrale Anlaufstelle, "BioStart" als Instrument für eine Gründeroffensive sowie schließlich die Biotechnologie-Datenbank "BioTop".Das biotechnologisch relevante Wissenschaftspotential spiegelt sich in der Region in 14 Fachbereichen und 34 Instituten an vier Universitäten und zwei Fachhochschulen; ferner gibt es sieben Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, vier Großforschungseinrichtungen, vier Max-Planck-Institute, zwei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und sechs Institute der Blauen Liste.Mit mehr als "250 Anlagen" sei die Region der größte Standort für Gentechnik in Deutschland.

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