Wirtschaft : Die Bollywood-Connection

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NEUES ABKOMMEN

Ganz neue Perspektiven bieten sich demnächst der deutschen Filmwirtschaft. Am 16. Februar werden während der Berlinale der indische Informationsminister Shri Priya Ranjan und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ein Abkommen über die Koproduktion audiovisueller Medien in beiden Ländern unterzeichnen. Damit wird es in Zukunft möglich sein, dass Koproduktionen auch von der jeweiligen Filmförderung des Gastlandes berücksichtigt werden können. Koproduktionen werden dann wie inländische Produktionen behandelt.

FILMLAND INDIEN

Indien eröffnet für deutsche Produzenten ganz besondere Chancen. Mit Haiderabad verfügt das Land über die größte Filmstadt Asiens mit einem enormen technischen Potenzial. Darüber hinaus gibt es noch viele Filmstädte à la Babelsberg, wo man auf Fachkräfte in Animation und Endmontage zurückgreifen kann. Die Filmindustrie Indiens stellt jedes Jahr 250 Filme her. Deutsche Filmfirmen produzieren in Indien viel billiger als in Hollywood. Der Drehort Deutschland wiederum profitiert vom Interesse Bollywoods an – aus indischer Perspektive – exotischen Locations. In Hessen zum Beispiel wurden bereits mehrere Filme indischer Produzenten gedreht. Die bei Indern besonders beliebte Schweiz ist verglichen mit dem Standort Deutschland teurer. R.B.

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