DIE DEUTSCHE ZIGARETTENBRANCHE : Sinkender Umsatz bei konstanter Raucherzahl

Nach dem Ausstieg von Philip Morris wird der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) aufgelöst. Die übrigen sechs Tabakunternehmen, die in Deutschland einen Marktanteil von rund 60 Prozent haben, wollen bis Anfang 2008 einen neuen Verband gründen. Dazu zählen: British American Tobacco Germany, Reemtsma, Gallaher, JT International Germany, Heintz von Landewyck und die Johann Wilhelm von Eicken GmbH. Die Branche beschäftigte 2006 knapp 9000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 19,9 Milliarden Euro Umsatz, wovon 12,9 Milliarden als Tabaksteuer abgeführt wurden. Der Absatz ging im Zuge der Steuererhöhungen stark zurück. Wurden 2002 noch gut 145 Milliarden Zigaretten verkauft, waren es 2006 nur noch 93,5 Milliarden. Auch der Umsatz sank um fast zwei Milliarden Euro. Dennoch blieb die Zahl der Raucher in Deutschland mit 17 Millionen fast konstant. Der Verband erklärt das mit der größeren Verbreitung geschmuggelter und gefälschter Ware. müh

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