Wirtschaft : "Die Fesseln fallen"

Im Interview: Klaus Mangold, Vorstandsvorsitzender von Debis und Vorstandsmitglied von Daimler BenzKlaus Mangold ist seit Mai 1995 Vorstandsvorsitzender von Debis und Vorstandsmitglied von Daimler Benz.Mit Mangold sprachen Heik Afheldt, Hermann-Josef Knipper und Jobst-Hinrich Wiskow. TAGESSPIEGEL: Was bedeutet die Fusion für Debis? MANGOLD: Sie ist ein bedeutender Schritt für Debis - zum Beispiel bei Finanz-Dienstleistungen.In diesem Geschäft sind die neuen Partner ungefähr gleich groß und gleich stark, aber in unterschiedlichen Bereichen tätig.Die beiden ergänzen sich also sehr gut.Insgesamt kann Debis in den USA auf einer stabilen Plattform der Autos der Daimler-Marke Mercedes, unserer Geschäftstätigkeiten in Leasing und Finanzierung aufbauen. TAGESSPIEGEL: Was ändert sich durch den Zusammenschluß? MANGOLD: Bisher hat uns die amerikanische Notenbank als bankbeherrschtes Unternehmen eingeschätzt - und uns sehr streng eingeschränkt.Durch die Fusion verlieren wir einige Fesseln. TAGESSPIEGEL: Was werden Sie mit der neu gewonnenen Freiheit anfangen? MANGOLD: Der besonders stark wachsende Bereich Informationstechnik-Dienstleistungen ist uns bislang fast ganz verwehrt.Da eröffnen uns die Folgen der Fusion große Chancen. TAGESSPIEGEL: Welche? MANGOLD: Wir werden unsere Geschäfte in den USA kräftig erweitern.Wir werden aus eigener Kraft wachsen und weitere Unternehmen akquirieren.

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