Wirtschaft : Die Fieberkurve der Währung - eine Chronik

1. Januar: Der Euro wird formal von den Mitgliedern der Europäischen Währungsunion (EWU) aus der Taufe gehoben.

4. Januar: Die Gemeinschaftswährung wird in Sydney erstmals gehandelt. Ein Euro kostet 1,1747 Dollar.

22. Februar: Nachdem die Finanzminister der sieben führenden Industrieländer erklären, eine Währung sollte die Fundamentaldaten eines Landes widerspiegeln, fällt der Euro auf 1,1035 Dollar.

11. März: Nach dem überraschenden Rücktritt von Finanzminister Oskar Lafontaine erholt sich der Euro um zwei Cents.

15. März: Die Europäische Kommission tritt zurück. Der Euro wird mit 1,0943 Dollar gehandelt.

8. April: Die EZB senkt überraschend den Tendersatz auf 2,5 Prozent. Der Euro wird nur noch mit 1,0761 Dollar bewertet.

24. August: Die US-Notenbank hebt ihren Zielsatz für Tagesgeld nochmals um 0,25 Prozentpunkte auf 5,25 Prozent an. Der Euro steht bei 1,0543 Dollar.

27. August: US-Notenbankchef Alan Greenspan sorgt sich öffentlich um die stark gestiegenen Aktienkurse. Der Dow Jones bricht um ein Prozent ein. Der Euro schließt mit 1,0463.

2. November: Frankreichs Finanzminister Dominique Strauss-Kahn tritt zurück. Der Euro steht anschließend bei 1,0518 Dollar.

4. November: Die Europäische Zentralbank erhöht ihren zentralen Tenderzins um 0,50 Prozentpunkte auf 3,00 Prozent. Der Euro steht bei 1,0376 Dollar.

16. November: Die US-Notenbank hebt ihren Zielsatz für Tagesgeld angesichts der weiter boomenden Wirtchaft auf 5,50 (5,25) Prozent an.

2. Dezember: Der Euro sinkt im US-Handel vorübergehend auf knapp unter einen Dollar.

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