Wirtschaft : DIE HOLTZBRINCKS

Die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zu der bisher der Tagesspiegel gehört, wurde 1948 gegründet. Georg von Holtzbrinck legte damals mit kleineren Buchreihen den Grundstein für die Buchgemeinschaft Deutscher Bücherbund. Im Laufe der Jahre kamen Buch- und Zeitungsverlage dazu.

Dieter von Holtzbrinck trat 1970 in das Verlagshaus seines Vaters ein und amtierte von 1980 an als Vorsitzender der Geschäftsführung. Nach dem Tod des Vaters 1983 baute er das Auslandsgeschäft auf, 1989 verkaufte er den Bücherbund. 2001 übergab er die Führung der Gruppe an seinen Bruder Stefan von Holtzbrinck und übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrats. 2006 schied Dieter von Holtzbrinck ganz aus der Verlagsgruppe aus und überführte sein Vermögen in eine Familienstiftung. Er sprach von einer „Zäsur, die ich gewollt habe, die mir dennoch nicht leicht fällt“. Sehr hänge sein Herz am Tagesspiegel, sagte er damals. Stefan von Holtzbrinck (45) und seiner Schwester Monika Schoeller (69) gehören seitdem je 50 Prozent der Anteile an der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Dieter von Holtzbrinck (67) äußert sich nur selten öffentlich. Tsp

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