Wirtschaft : Die kleine Hausmacher-Apotheke

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Heißer Whisky

Angeblich soll die Idee, mit heißem Whisky böse Viren zu bekämpfen, von Queen Mum stammen. Was man braucht sind Wasser, Zitronen, Honig, Nelken, einen guten Whisky – und einen Hut. Das Wasser wird in einem Topf heiß gemacht, die mit Nelken gespickte Zitrone hineingelegt. Dazu kommt Zitronensaft und Honig. Kurz aufkochen, mit reichlich Whisky auffüllen und trinken. Bei der Dosierung hilft der Hut: Wenn man ihn doppelt sieht, reicht es. Danach geht’s ab ins Bett. Zum Schwitzen und Ausnüchtern.

Kalte Kamille

Dazu werden zwei Esslöffel Kamillenblüten mit 100 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Nach etwa zehn Minuten gibt man den Sud durch ein Sieb und löst in ihm so viel Honig oder Zucker wie möglich auf. Ist die Lösung erkaltet, träufelt man sie mehrmals täglich mit einer Pipette in die Nase. Alternativ kann man auch Kochsalzlösung herstellen aus einem Liter abgekochten Wasser und neun Gramm Kochsalz. Das Ganze in ein Fläschchen mit Sprühaufsatz oder eine Pipette füllen – aber höchstens zwei Tage aufheben.

Heißer Reiswein

Eine Blitzheilung auf japanisch verspricht die gewagte Mischung aus heißem Reiswein, rohem Ei und Honig, die zu zweistündigem Schwitzen und sofortiger Genesung führt. Wer den Alkohol scheut, kann sich auch mit frisch geriebenem Ingwer, etwas Knoblauch und einem Löffel Honig in heißem Wasser behelfen. Viel Schweiß fließt auch im Fußbad: Japaner tauchen ihre Füße bis zum Knöchel in heißes Wasser, dann in kaltes Wasser, dann wieder in heißes Wasser und so fort. Und vergessen bei der Prozedur, dass sie erkältet sind.

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