Wirtschaft : Die Kosteneinsparungen der Krankenhäuser greifen

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Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Ausgabenentwicklung im Krankenhausbereich wertete der neue Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Volker Odenbach, gestern als Beleg dafür, dass die Krankenhäuser wirtschaftlicher geworden sind. "Wir werden durch die Gesundheitsreform der rotgrünen Koalition zu Unrecht bestraft", sagte der Caritasdirektor für das Erzbistum Paderborn in Berlin. Das Statistische Bundesamt meldete, dass die Ausgaben der Krankenhäuser für die Behandlung von rund 16 Millionen Patienten 1998 mit 99,6 Milliarden Mark um 2 Prozent und in den ersten drei Quartalen 1999 nur um 0,7 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum bei weiter zunehmenden Patientenzahlen (2,8 Prozent) gestiegen seien. Erreicht wurde dies vor allem durch den Abbau von 5000 Stellen. Die Personalausgaben stiegen mit 1,3 Prozent unterproportional.

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