DIE LAGE AM BOHRLOCH : Mit Schlamm und Zement

Nachdem ein Sturmtief

abgezogen ist, will BP Mitte der Woche einen weiteren Versuch starten, um das Bohrloch endgültig zu verschließen. Am Wochenende schickte der Ölkonzern Schiffe und Arbeiter zurück in den Golf von Mexiko. Sie sollen Schlamm und Zement von oben in das mit einer Kappe versiegelte Bohrloch pumpen. Außerdem sollen die

Entlastungsbohrungen
fortgesetzt werden. Deren für Mitte August geplanter Abschluss könnte sich offiziellen Angaben zufolge

um bis zu neun Tage verzögern. BP hatte die Arbeiten wegen des herannahenden Tropensturms Bonnie am Freitag unterbrochen und das Krisengebiet geräumt. Nach der Wetterentwarnung könnte BP in drei bis fünf Tagen die Arbeiten an dem lecken Bohrloch wiederaufnehmen, sagte der

Regierungsbeauftragte für die Ölpest, der frühere Küstenwachen-Admiral Thad Allen. Das Verfahren könnte sehr schnell vorankommen. BP hatte die undichte Stelle an dem Bohrloch in 1600 Meter Tiefe am 15. Juli provisorisch geschlossen. Zuvor strömten wochenlang Unmengen Öl ins Meer. rtr

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