• Die Preise wurden nach den Kriterien Flexibilität, Service, Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation vergeben

Wirtschaft : Die Preise wurden nach den Kriterien Flexibilität, Service, Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation vergeben

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Mit zunehmender Modellvielfalt hat sich das Beschaffungsvolumen des VW-Konzerns in den zurückliegenden Jahren um 75 Prozent erhöht. Zwischen 1995 und 1998 stieg der VW-Zulieferbereich auf 80,7 Milliarden Mark. "Unsere Fahrzeuge können nur so gut sein, wie es Produkte und Systeme sind, die wir von unseren Partnerfirmen bekommen", sagte VW-Vorstand Garcia Sanz am Donnerstag bei der Preisverleihung an 63 der weltweit besten Lieferanten des Unternehmens.

Auch aus den neuen Ländern bezieht der Konzern Teile für seine Fahrzeuge. Wie Sanz betonte, betrug das Volumen im zurückliegenden Jahr 3,9 Milliarden Mark. Das sei ein Anstieg von rund 64 Prozent in nur zwölf Monaten. Die Ausrüster, Dienstleister und Zulieferer in den ostdeutschen Ländern sicherten damit 18 000 Arbeitsplätze, sagte Sanz. Weltweit ist der VW-Konzern mit 10 000 Firmen im Geschäft. Die meisten davon haben ihren Sitz in Deutschland. Das Beschaffungsvolumen wird mit 44,8 Milliarden Mark angegeben. Auf den weiteren Plätzen folgen Westeuropa, Südamerika, Nordamerika, Osteuropa und Asien.

Als Kriterien für die Preisvergabe nannte Sanz Flexibilität, Service, Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Zu den Preisträgern zählen sowohl Mittelständler wie Großkonzerne. Die meisten Zulieferer sind inzwischen fest in die Produktionsabläufe integriert, viele von ihnen in unmittelbarer Nähe der VW-Standorte angesiedelt. Da der Trend zu mehr Elektronik im Fahrzeug anhält, zeichnete VW erstmals auch Halbleiter- und Softwarehersteller aus. Bei VW rechnet man damit, dass in Kürze 40 bis 60 vernetzte Steuergeräte in jedes Auto eingebaut werden. In den ersten neun Monaten 1999 stiegen die Auslieferungen um 7,5 Prozent auf 3,6 Millionen Fahrzeuge.

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