Wirtschaft : Die Rettung der Tochter

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DIE EINIGUNG

500 Millionen Euro – das ist der Betrag, den GM bei seinen europäischen Töchtern Opel, Saab und Vauxhall jährlich einsparen will. Nach monatelangen Verhandlungen einigte sich die Unternehmensleitung mit dem OpelGesamtbetriebsrat im März auf den „Zukunftsvertrag 2010“ .

DIE SANIERUNG

Das Sanierungspaket sichert die Existenz der Opel-Werke in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern, betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Dafür nehmen die Opel-Mitarbeiter Nullrunden sowie Lohneinbußen hin und akzeptieren flexible Arbeitszeiten bis 40 Stunden pro Woche – auch samstags. Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik lobten den Vertrag als „einmalig in der deutschen Industriegeschichte“.

DIE ABFINDUNGEN

Insgesamt baut Opel 9000 seiner 32000 Stellen in Deutschland ab – meist über Abfindungen. An den Standorten Rüsselsheim und Kaiserslautern haben sich genug Freiwillige gemeldet, in Bochum wurden erst 1800 Abfindungsverträge unterschrieben, 1100 müssen noch folgen. In der vergangenen Woche wurde das Abfindungsprogramm daher bis März 2006 verlängert .awm

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