Wirtschaft : Die Schweden dürfen die BfG-Bank übernehmen

DHL soll an die Börse gehen

Der Express-Versender DHL soll innerhalb von drei Jahren an die Börse gehen. Wie das teilweise der Deutschen Post AG gehörende Unternehmen am Montag in Brüssel mitteilte, verkaufte die Fluglinie Japan Airlines (JAL) als bisheriger Hauptaktionär rund 20 Prozent des DHL-Kapitals an zwei Investmentfonds und stimmte zudem der Ausgabe neuer Aktien zu. Die erwarteten Einnahmen aus dem Börsengang sollen vor allem in die europäische DHL-Frachtflugzeugflotte gesteckt werden. JAL soll künftig sechs Prozent an DHL halten; die beiden Investmentsfonds rund 23 Prozent. Die Deutsche Post hatte ihren DHL-Anteil 1998 von zuletzt 22,5 Prozent auf 25,001 Prozent aufgestockt. DHL beschäftigt 60 000 Mitarbeiter. AFP

BfG-Übernahme genehmigt

Die schwedische Skandinaviska Enskilda Banken (SE-Banken) darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission die BfG Bank AG, Frankfurt (Main), übernehmen. Die BfG war zuvor mehrheitlich in französischem Besitz gewesen. Nach Angaben der Kommission ist die BfG Bank die fünftgrößte private Geschäftsbank in Deutschland. Der Crédit Lyonnais sowie als Minderheiteneigner die Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften (BGAG) und die Aachener und Münchner Beteiligungs-AG (AMB) erhalten bei der Transaktion zusammen 3,1 Milliarden Mark.

Kein Angebot für CCF

Die niederländische ING hat ein Übernahmeangebot für die französische Bank Credit Commercial de France (CCF) binnen zwei Tagen wieder zurückgezogen. Der CCF-Vorstand habe am Sonntag nicht positiv auf den ING-Vorschlag vom Freitag reagiert, 137,50 Euro je Aktie zu zahlen. Die ING-Gruppe ist neben der belgischen Bank KBC und dem Schweizer Versicherer Swiss Life mit 19,9 Prozent bereits einer der drei CCF-Hauptaktionäre. Nach CCF-Angaben hatte das ING-Angebot einen Umfang von knapp zehn Milliarden Euro (19,56 Milliarden Mark).

GfN-Aktien platziert

Die Gesellschaft für Network Training AG (GfN) hat alle 1,203 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung platziert. Rund 60 Prozent der Aktien seien von institutionellen und 40 Prozent von privaten Anlegern gezeichnet worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Papiere der GfN werden seit Montag am Neuen Markt gehandelt. ADN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben