DIE SLEIPNER-PLATTFORM : Von der Katastrophe zur Zukunftstechnik CCS

1986 entdeckten Experten ein Gasfeld 150 Kilometer vor Norwegens Küste. Sie nannten es Sleipner nach dem achtbeinigen Ross Odins. Alle Öl- und Gasfelder des Landes sind nach Figuren der nordischen Mythologie und Märchenwelt benannt. Beim Bau der Hauptplattform Sleipner A kam es am 23. August 1991 zu einer Katastrophe: Vier Betonpfeiler und der Unterbau der Plattform versanken im Meer, weil sie einem geplanten

Belastungstest nicht standhielten. Verletzte gab es nicht. Die Plattform wurde wieder aufgebaut, und zwei Jahre später konnte die Gasförderung starten. 1996 begann der Statoil-Konzern dort auch mit der unterirdischen Speicherung von CO2. Weltweit gibt es vier Anlagen, die das im großen Stil betreiben: Sleipner, eine auf einer Insel nahe dem norwegischen Feld Snøhvit (Schneewittchen), eine in In Salah in der algerischen Sahara und eine Anlage in Weyburn, Kanada. kph

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