DIE TECHNIK : Ohne Kabel und Ösen

Ein Problem bei der Reinigung von Solarmodulen ist der Neigungswinkel der

aufgestellten Paneele. Je nördlicher der Standort, desto steiler werden die Module ausgerichtet, damit die Sonnenstrahlen möglichst frontal auftreffen. Dadurch steigt die

Effizienz bei der Stromerzeugung. In südlichen Ländern oder am Äquator kann man die Module fast waagerecht aufstellen. Der am weitesten entwickelte Roboter von Ridha Azaiz, der Solarbrush L, kann

Module reinigen, die bis zu 20 Grad geneigt sind, was eher für den Einsatz im

Süden spricht. Das Gerät zieht seinen Strom selbst aus Solarzellen und braucht kein Stromkabel. Es kann Lücken von gut zwei Zentimetern zwischen Modulen aus eigener Kraft überbrücken, sonst muss es per Hand umgesetzt werden. Für die Reinigung eines Quadratmeters

Fläche braucht das Gerät etwa eine Minute. Azaiz arbeitet an einem Modell für steilere Dächer sowie an einer Fernsteuerung per Mobilfunk und der

Orientierung per GPS. kph

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