Wirtschaft : Die Tricks bei den Abrechnungstakten

Die Anbieter von Ferngesprächen tricksen mit den Abrechnungstakten. Um möglichst weit vorn in den Hitlisten unter den preiswertesten Gesprächsanbietern zu stehen, werben sie mit günstigen Preisen pro Minute. Viele rechnen dann aber die Gespräche im Minutentakt ab, das heißt, der Kunde zahlt für jede angebrochene Minute den vollen Preis. Weil selten ein Gespräche auf die Minute genau endet, zahlt er auch dann noch, wenn die Leitung längst wieder frei ist. Am fairsten ist die Abrechnung im Sekundentakt, hier zahlt der Kunde nur so viel, wie er auch tatsächlich telefoniert hat. Jede angebrochene Minute kostet also nur den entsprechenden Bruchteil des Preises pro Minute. Üblich sind aber auch die Abrechnung pro angebrochene 10 oder 30 Sekunden. Einige Telefongesellschaften berechnen die erste Minute voll, danach rechnen sie aber im Sekundentakt ab. Um die Einflüsse der verschiedenen Abrechnungsmodalitäten der Telefongesellschaften auszugleichen und einen fairen Vergleich zu ermöglichen wurden in den Tabellen die Preise für ein Gespräch von zwei Minuten und 33 Sekunden Dauer verglichen.

Es sind jeweils nur die günstigsten Anbieter genannt, die Sie ohne Anmeldung sofort nutzen können (offenes Call-by-Call). Dazu wählen Sie zunächst die fünfstellige (Drillisch hat eine sechsstellige) Netzvorwahl der gewünschten Telefongesellschaft, dann die Vorwahl inklusive der Null und die Rufnummer des Teilnehmers. Gespräche, die Sie über die privaten Call-by-Call-Anbieter führen, werden über Ihre monatliche Telekomrechnung abgerechnet. In der Tabelle mit den Auskunftsdiensten werden die Preise für Auskünfte von 30, 60 und 90 Sekunden Dauer verglichen. Eine kurze Auskunft dauert im Schnitt 30 bis 40 Sekunden.

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