Wirtschaft : Die Welt der Technik in Kürze

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HDTV

High Definition Television (HDTV) ist digitales Fernsehen mit einer deutlich höheren Auflösung als herkömmliches TV. Es zeigt das Bild schärfer und detailreicher und wird im KinoFormat 16:9statt im Maß 4:3 ausgestrahlt. Im November will der Bezahl-Sender Premiere als erster Sender in Deutschland auf mehreren Kanälen Programme in HDTV ausstrahlen. Um das hochauflösende Fernsehsignal empfangen zu können, benötigt man einen entsprechenden Fernseher mit dem Siegel „HD ready“. Die Auflösung beträgt bis zu 1920 mal 1080 Bildpunkte (Pixel). Analoge Fernsehsignale haben eine Auflösung von 720 mal 576 Pixeln.

DVB

Digital Video Broadcasting (DVB) ist ein europäischer Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten über Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder über Kabel (DVB-C). Mit Hilfe der digitalen Bildcodierung passen vier bis zehn Mal mehr Fernsehprogramme in einen herkömmlichen analogen Kanal. Bis zum Jahr 2010 sollen sämtliche Fernsehsignale in Deutschland digital übertragen werden. In Berlin ist die Umstellung auf DVB-T, auch „Überall- Fernsehen“ genannt, abgeschlossen. Mit DVB-H bezeichnet man wiederum die stromsparende Variante, die für den TV- Empfang auf Handys entwickelt wurde.

DMB

Digital Multimedia Broadcast (DMB) ist eine auf der Basis des Digitalradios DAB (Digital Audio Broadcasting) entwickelte Technologie, die für den Empfang von Videodiensten auf mobilen Endgeräten wie etwa Handys ausgelegt ist. Die ersten Vorschläge für die Übertragung von Videodiensten über DAB kamen in den 90er Jahren aus Deutschland. DMB ist ein robustes System, das die mobile Übertragung bei hohen Geschwindigkeiten ermöglicht. In Korea gibt es bereits kommerzielle Fernsehangebote über DMB.

LCD

Liquid Crystal Displays (LCD) sind Flüssigkristallbildschirme. Das Display besteht aus zwei dünnen Glasscheiben, die von innen mit einer Elektrodenschicht aus unterschiedlich polarisiertem Material überzogen sind. Im Zwischenraum befinden sich die Flüssigkristalle. Durchgeleiteter Strom sorgt dafür, dass sich die Kristalle so ausrichten, dass sie entweder Licht durchlassen oder nicht.

PLASMA-BILDSCHIRM

Bei Plasma-Bildschirmen werden zwischen zwei Glasscheiben Moleküle von Xenon-Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Das entstehende ultraviolette Licht erzeugt an der Bildschirmrückwand grüne, rote und blaue Strahlung. Während herkömmliche Kathodenstrahlröhren ein Bild in rascher Abfolge rastern, sind alle Bildpunkte eines Plasmaschirmes einzeln und gleichzeitig ansprechbar. Plasmaschirme sind extrem flach und auch noch bei Blickwinkeln von bis zu 160 Grad gestochen scharf.

MP3

Moving Picture Experts Group Audio Layer 3 (MP3) ist ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Überflüssige Signale werden nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. MP3-Musikstücke lassen sich auf diese Weise ohne wesentlichen Qualitätsverlust in sehr kleinen digitalen Paketen über das Internet austauschen. Tsp/dpa

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