DIE WOCHE : DIE WOCHE

Unternehmen, Märkte, Wirtschaftspolitik

Währung in der Krise.

Wie sehr wird die Krise um Griechenland und andere Schuldenstaaten dem Euro zusetzen? Diese Frage ist für die Märkte derzeit zentral. Aktuell notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,27 Euro, Tendenz fallend. Einige Volkswirte halten die baldige Parität mit dem Dollar für möglich. Ein schwacher Euro wirkt doppelt auf Deutschland: Einerseits erleichtert er den Export, andererseits sorgt er für steigende Preise.

Wenig Wachstum. Die harten Fakten rücken dabei in den Hintergrund. Die Handelsbilanz, die das Statistische Bundesamt am heutigen Montag herausgibt, wird zeigen, ob es mit dem deutschen Export weiter bergauf geht. Am Mittwoch veröffentlicht die Behörde eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt zwischen Januar und Ende März. Die meisten Volkswirte rechnen mit einem leichten Minus im Vergleich zum Vorquartal wegen des kalten Winters. Aus den USA kommt eine Reihe von Konjunkturdaten – zu Arbeitslosigkeit, Industrieproduktion, Verbrauchervertrauen und zum Einzelhandel.

Wiederaufstieg. Auch die Geschäftszahlen wichtiger Unternehmen dürften weniger Aufmerksamkeit als sonst finden. Heute berichtet die Deutsche Börse über ihr erstes Quartal, am Dienstag die Landesbank Berlin, die Deutsche Post, K+S und Eon. Am Mittwoch lassen sich die Deutsche Telekom, Thyssen-Krupp, Salzgitter, die Allianz und RWE in die Bücher schauen.

Wahrheitsfindung. Josef Ackermann, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, muss am Mittwoch in Düsseldorf wieder vor Gericht: dieses Mal aber nur als Zeuge im Prozess gegen den Ex-Chef der Pleitebank IKB, Stefan Ortseifen. brö

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben