Wirtschaft : DIE WOCHE

Unternehmen, Märkte, Wirtschaftspolitik

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Die Berichtssaison der Unternehmen gewinnt in dieser Woche an Fahrt. Mit der größten Spannung werden wohl die Geschäftszahlen und der Ausblick von Daimler-Chrysler am Donnerstag erwartet. Zeitgleich präsentiert die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz – die Lobbygruppe für Kleinaktionäre – ihre Liste der 50 größten Kapitalvernichter unter den börsennotierten Firmen.

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Außer dem Autobauer legen einige weitere Unternehmen Zahlen vor: aus dem Dax der Stahlkonzern Thyssen-Krupp am Montag und die Commerzbank am Mittwoch. Und Werte der zweiten Reihe stehen an: der Abo-Sender Premiere , der Baukonzern Bilfinger Berger , die Pharmafirmen Merck und Schwarz Pharma sowie die Finanzdienstleister AWD und MLP .

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Die Konjunktur steht in dieser Woche ebenfalls im Zentrum des Interesses. Die europäischen Finanzminister kommen am Montag zunächst im Euro-Format und einen Tag später im EU-Kreis zusammen. Ebenfalls am Dienstag legen der Deutsche Industrie- und Handelskammertag ( DIHK ) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ( ZEW ) jeweils ihre aktuellen Einschätzungen vor. Am Mittwoch wird sich der neue US-Notenbankchef Ben Bernanke zur Lage äußern.

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Auch in den aktuellen Tarifkonflikten geht es weiter. Am heutigen Montag weitet die Gewerkschaft Verdi die Streiks im öffentlichen Dienst auf neun Bundesländer aus. Berlin und Hessen sind nicht betroffen, da beide nicht der Tarifgemeinschaft der Länder angehören. In der Metall- und Elektroindustrie sind erste Tarifrunden in mehreren Ländern angesetzt.

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Ein Betrieb dieser Branche ist das Nürnberger AEG -Werk, das nach Angaben des Mutterkonzerns Electrolux „unwiderruflich“ geschlossen wird. Wie gerecht das ist, zeigen am Dienstag die Geschäftszahlen der Schweden. mod

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