• Dienstleistungen von Daimler-Chrysler trotzen der Krise Krieg belastet das Geschäft nicht Gewinn soll 2003 weiter steigen

Wirtschaft : Dienstleistungen von Daimler-Chrysler trotzen der Krise Krieg belastet das Geschäft nicht Gewinn soll 2003 weiter steigen

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Berlin (alf). Nach einem „außerordentlich erfolgreichen“ Geschäftsjahr 2002 will die DaimlerChrysler Services AG im laufenden Jahr den Gewinn weiter steigern. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Klaus Mangold am Mittwochabend in Berlin an. 2002 hatte die frühere Debis das Ergebnis um 67 Prozent auf 964 Millionen Euro gesteigert. Ausschlaggebend dafür war die verbesserte „Verwertung von Fahrzeugen mit auslaufenden Leasingverträgen sowie günstigere Refinanzierungskonditionen“. Das laufende Jahr hat trotz des Krieges gut begonnen. Mangold sprach von einer „positiven Entwicklung“, die „Tendenz der Nachfrage ist deutlich besser als beim letzten Golfkrieg“. Die Kunden, 70 Prozent des Umsatzes werden in den USA gemacht, „gehen moderat damit um, was passiert“, sagte der Vorstandschef. Insbesondere im März sei der amerikanische Automarkt stabiler gewesen als befürchtet. Bislang gäbe es auch „keine nachhaltige Verschlechterung bei Kreditausfällen“, sagte Mangold, der Ende des Jahres den Platz des Vorstandsvorsitzenden für Bodo Uebber räumt. Uebber ist seit zwei Jahren Vorstandsmitglied bei Daimler-Chrysler Services, zuvor war er Geschäftsführer bei MTU und Controller bei der Dasa und Dornier.

Klaus Mangold hob den Erfolg der Daimler-Chrysler-Bank hervor sowie das zunehmende Flottengeschäft. Das Unternehmen betreut derzeit rund 300000 Pkw von Unternehmen, beispielsweise rund 6000 Firmenwagen von Siemens. Die im vergangenen Juli gestartete Daimler-Chrysler-Bank habe bereits 320000 Kunden und verfüge über ein Einlagevolumen von gut zwei Milliarden Euro. Im Mai wird das neue Bankgebäude für rund 1000 Mitarbeiter in Stuttgart eingeweiht. Die Direktbank zahlt zurzeit für Tagesgeld 3,3 Prozent und bietet damit vergleichsweise attraktive Konditionen.

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