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Diesel-Debatte : "Ohne Autoindustrie kein Wohlstand"

Für Oliver Zander, Chef des mächtigen Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, war der Diesel-Gipfel ein großer Erfolg.

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Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, glaubt an die Zukunft des Diesel.
Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, glaubt an die Zukunft des Diesel.Foto: picture alliance / dpa

Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, hat die Ergebnisse des Autogipfels vom Mittwoch gelobt. Es sei bei dem Treffen „deutlich geworden, wie wichtig die Autoindustrie und der Dieselantrieb für die Wirtschaft und den Wohlstand sind“, sagte Zander dem Tagesspiegel (Freitagausgabe). „Ohne diese Branche könnten wir uns einen großen Teil der sozialen Wohltaten überhaupt nicht leisten. Das Geld, das Grüne und Linke gerne verteilen, wird in der Autoindustrie verdient.“

"Den Diesel gibt es noch viele Jahre"

Nach Einschätzung des Gesamtmetall-Chefs ist „das wichtigste Ergebnis des Gipfels die Technologieneutralität: Die Kunden entscheiden am Ende, welche Autos mit welchem Antrieb sich durchsetzen. Der Markt muss es machen“, sagte Zander, „und nicht die Politik, wie die Grünen wünschen. Wenn sich deren Planwirtschaft durchsetzt, wäre es bald vorbei mit dem Wohlstand“, meinte Zander.  Die Emissionen des Diesel seien in den vergangenen Jahren „bereits erheblich gesunken und sie werden weitere sinken“. Seiner Meinung nach werde es „moderne, saubere Diesel noch viele Jahre geben. Dem Klima geht es im Übrigen nicht viel besser, wenn wir uns in Deutschland als Weltenretter verstehen und überall sonst auf der Welt nicht viel passiert“, sagte der Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall dem Tagesspiegel.

 

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